Urlaub an den Küsten Australiens

Urlaub an den Küsten Australiens

Angesichts der gewaltigen Ausdehnung Australiens von über 3.700 Kilometern (Nord-Süd) bzw. 4.000 Kilometern (West-Ost) sowie einer (einschließlich aller Buchten und Inseln) mehr als 50.000 Kilometer langen Küstenlinie kann während einer einzigen Reise nach Australien kaum der gesamte Kontinent erkundet werden. Sinnvoll erscheint daher der Besuch ausgewählter Regionen.

Die besten Reisezeiten für die verschiedene Küstenabschnitte Australiens: Aus der klimatischen Vielfalt der australischen Küsten ergeben sich regional unterschiedliche beste Reisezeiten. Die australischen Küsten umfassen tropische Klimazonen im Norden, subtropische Bereiche im Osten und Südwesten, gemäßigte Gegenden im Südosten und Süden sowie Wüsten an der mittleren Westküste. Der australische Sommer (zwischen Oktober und März) ist die beste Zeit für einen Reise an die Südost- oder Südküste. Die nördlich von Perth an der West- und von Brisbane an der Ostküste liegenden Küstenabschnitte sowie die Nordküste sollten außerhalb der Regenzeit (Dezember bis März) besucht werden.

Fahrten entlang der australischen Küsten

Beliebt sind entlang der Südostküste führende Fahrten von Sydney in das nördliche Brisbane oder in die südliche Küstenstadt Melbourne, in deren Nähe sich die Mornington Peninsula mit Bade- und Surfstränden, einmaligem Landschaftspanorama und historischen Küstendörfern befindet. 200 Kilometer nördlich von Brisbane liegt die über 1.800 Quadratkilometer große, langgestreckte Sandinsel Fraser Island, die über eigene Binnenseen verfügt. An der Südküste führt die „Great Ocean Road“ zwischen Torquay und Adelaide vorbei an Surfstränden und Badeorten. An den sehenswerten Felsformationen der Zwölf Apostel brechen sich die mächtigen Wellen des Indischen Ozeans. Ebenso begeistern die spektakulären Naturlandschaften am Margaret River in Western Australia.

Weiße Strände und Wassersport

Wer einen Badeurlaub in Australien plant, kommt sowohl an den Festlandküsten wie auch auf vorgelagerten Inseln auf seine Kosten. Australiens Küsten stellen ein Paradies für alle Wassersportler dar, das zum Tauchen, Schnorcheln, Kajakfahren, Surfen und Segeln einlädt. Besonders beliebt ist bei Tauchern die Unterwassererkundung des vor der Nordostküste befindlichen Great Barrier Reefs, das sich über 2.000 Kilometer erstreckt und aus 2.900 Korallenriffen besteht. Zum Great Barrier Reef gehören auch die 74 Whitsunday Islands, die wegen ihrer weißen Strände, der warmen Gewässer des Korallenmeeres und der in allen Regenbogenfarben leuchtenden Korallen bei Australien-Reisenden beliebt sind. Siebzig Kilometer lang sind die Strände der zu Queensland gehörenden „Gold Coast“, die von Surfern besonders geschätzt wird und von der aus Wal-Beobachtungs-Touren durchgeführt werden. Eine spezielle Tauchsportart ist das Wracktauchen, das insbesondere vor der australischen Südküste praktiziert wird – zum Beispiel rund um die 145 Kilometer lange Insel Kangoroo Island (der mit 4.400 Quadratkilometer drittgrößten australischen Insel, die zum Bundesstaat Southern Australie gehört) sowie vor der Hafenstadt Warrnambool an der Küste des südöstlichen Bundesstaates Victoria.

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