Die Heilkraft des Teebaumes

Teebaum

Schon seit vielen Jahren wird Teebaumöl in der Kosmetik als Pflegezusatz oder in der (alternativ-)medizinischen Behandlung verwendet. Bereits zu Zeiten der Aborigines war es schon in der Anwendung für die unterschiedlichsten Zwecke und Beschwerden und wird vom australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) gewonnen.

Seine ausgezeichneten antibakteriellen, antimykotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften verleihen ihm auch den Ruf eines Wundermittels.

Der „kleine Alleskönner“

Australisches Teebaumöl enthält eine Vielzahl verschiedener Komponenten. Als Hauptinhaltsstoff gilt Terpinen-4-ol sowie sowie Gamma- und Alpha-Terpinel. Diese Zusätze verleihen dem Teebaumöl seine bekannte keimtötende Wirkung. Etwa 100 Inhaltsstoffe und Verbindungen sind in ihm enthalten und machen es dadurch so vielseitig einsetzbar. Es entsteht eine einzigartige Zusammensetzung der besonders starke antiseptischen, antibakteriellen und auch fungiziden Wirkung nachgesagt und deshalb auch oft von Hausärzten empfohlen wird.

Die Anwendungsgebiete sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Zur Therapie von Akne, Neurodermitis, Wundbehandlung, bei Hühneraugen und Warzen, diabetischen Folgeschäden, Läuse-, Floh- und Zeckenbefall oder auch Gürtelrose. Weiterhin wird das Australische Teebaumöl gerne bei Muskelschmerzen oder Rheuma empfohlen.

Vom ätherischen Trend zum beliebten Hausmittel

Man verwendet das Teebaumöl aber nicht nur für die körperlich äußerliche Anwendung, sondern kann es – gut dosiert – beispielsweise auch als Mundspülung verwenden. Man geht davon aus, dass so den kariesverursachenden Bakterien vorgebeugt wird.

Generell wird ihm im Haushalt eine positive und vielseitige Wirkung nachgesagt. Beispielsweise als Vorbeugung gegen Schimmel in Räumen. Hierzu wird es dann in das Wischwasser gegeben. Da ihm auch besonders hygienische Eigenschaften zugeschrieben werden, kommt es auch beim Waschvorgang zum Einsatz, wenn zum Beispiel Windeln oder Unterwäsche in die Maschine müssen. Andere wiederum verwenden das Öl als Zusatz im Wasser zum Fenster putzen um so Regen und Schmutz länger von der Scheibe fern zu halten.

Und neben den physischen Aspekten, wird australisches Teebaumöl auch empfohlen, um psychisches Unwohlsein zu behandeln. Teebaumöl soll stärkend und ausgleichend wirken sowie bei Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfungszuständen eine gute Unterstützung sein und auch stressbedingte Magenbeschwerden in den Griff bekommen.

Klein und überraschend

Schädlingen auf Zimmerpflanzen wird oft mit Teebaumöl zu Leibe gerückt, indem man die Blätter der betroffenen Pflanze damit einreibt. Man verwendet das Öl zum Auftragen auf die Pflanzenblätter als Schutz und zur Abschreckung. Dem intensiven Geruch des Teebaumöls wird zudem nachgesagt, dass er Wespen abschreckt durch einen Tropfen des Öls auf Kleidung oder Haut. Und wer mit juckenden Mückenstichen zu kämpfen hat, dem wird ebenfalls ein wenig Teebaumöl zum Auftragen auf die entsprechende Stelle empfohlen.

Dennoch sollte vor Anwendung auf der Haut oder im Haushalt an einer unauffälligen Stelle getestet werden, ob eine Unverträglichkeit besteht. Da es sich um ein naturreines Produkt handelt, kommen Allergien dahingehend recht selten vor, sind aber trotzdem nicht auszuschließen. Menschen mit empfindlicher und leicht reizbarer Haut vertragen Teebaumöl im Regelfall ausgezeichnet, dennoch sollte vorab ein Verträglichkeitstest gemacht werden.

Fazit

Bei vielen ist das australische Teebaumöl nicht mehr aus der Hausapotheke wegzudenken. Eigentlich ein Naturheilmittel, wird es bei vielen Verfahren als Grundlage für Arzneiprodukte verwendet. Auch gängigen Kosmetikprodukten wie Lotions, Duschgels und Shampoos wird das Teebaumöl aufgrund seiner hautpflegenden Eigenschaften beigefügt. Angefangen von kleinen Pickelchen bis hin zu größeren Entzündungen oder Beschwerden ist das australische Teebaumöl in fast jedem Lebensbereich einsatzfähig.