Kokosnüsse und Kokospalmen in Australien

Die Kokosnuss ist DER Inbegriff für eine tropische und gleichzeitig genussvolles Insel-Idylle. Doch Kokosnüsse können durchaus noch mehr, denn sie sind nicht nur ein lange haltbares, gesundes Lebensmittel, sondern gleichzeitig auch Kosmetikgundlage und Naturheilmittel. Neuerdings ist es auch möglich in Australien eine Tour zu machen die zum Inhalt die Geschichte der Kokosnuss hat.

Die Kokospalme (Cocos nucifera) – hervorragend angepasst

Im Grunde sind Kokosnüsse Steinfrüchte und keine Nüsse. Sie ist die Frucht der Kokospalme, die den botanischen Namen Cocos nucifera besitzt. Insbesondere in tropischen Gebieten sind diese Palmen vorzufinden, denn nur hier herrschen die entsprechenden Temperaturen, damit Früchte gebildet werden können. Indonesien, Vietnam oder die Philippinen sind beispielsweise große Anbaugebiete für die Kokosnuss. Zwar ist die Kokospalme die einzige ihrer Art, aber es gibt sie in verschiedenen Sorten.

Die Kokospalme besitzt fasrige Blätter, die perfekt dem Wind an Küsten strotzen, denn sie bieten kaum Angriffsfläche. Der Stamm ist zudem elastisch aufgebaut, sodass auch er in der Regel nahezu jeden Sturm übersteht. Nach rund 6 bis 7 Jahren beginnt die Fruchtbildung der Palme, die je nach Standort bis zu 60 Jahre lang Früchte abliefern kann.Im Gegensatz zu einem in Deutschland heimischen Obstbaum ist die Kokospalme nicht saisongebunden, sodass sie das ganze Jahr über Früchte bildet und beerntet werden kann. Im Durchschnitt liefert eine Palme dabei 30 bis 40 Kokosnüsse, die grundsätzlich per Hand geerntet werden. Jedes Land benutzt dazu seine ganz spezielle Technik. Während sie auf den Philippinen mit einem Messer an langen Stielen runter geschnitten werden, gibt es in Indien die Kokosnusskletterer, die in die Palme klettern und die Früchte per Hand abschneiden. In Malaysia wiederum werden speziell trainierte Affen eingesetzt, die nach Anweisung des Besitzers auf die Bäume kraxeln um die Kokosnuss zu ernten.

Die Kokosnuss: Soviel Gutes steckt hier drin

 

Die Kokosnuss ist vollgepackt mit Vitaminen, Nährstoffen und Mineralstoffen. Ein Mensch könnte sich über mehrere Wochen alleine von Kokosnüssen ernähren, ohne dass es zu etwaigen Mangelerscheinungen kommt. Sie enthalten Capryl- und Laurinsäuren, die eine antibakterielle Wirkung aufweisen. Somit kommen sie dem Menschen sowohl in der Ernährung zugute, als auch bei äußerlichen Anwendungen. Zudem macht der typische Geschmack die Frucht zum perfekten Soulfood – geschmacklich erinnert die feine Süße an Sandstrände und romantische Sonnenuntergänge am Meer.

Kokosprodukte in riesiger Vielfalt

Das Fruchtfleisch der Kokosnuss ist weiß, sehr kalorienreich und stellt ein wichtiges Grundnahrungsmittel für uns Menschen dar. Es kann roh verzehrt werden, Öl lässt sich ebenfalls daraus gewinnen und daraus entstehen auch verschiedene Kokosprodukte wie z.B. Kokosraspeln oder auch Kokosnusswasser aber auch verschiedene Kokosöl Produkte. Kokosfett kommt auch in der Naturkosmetik zum Einsatz – für die Pflege von Haut und Haaren. Kokosmilch – Bestandteil vieler Suppen und Saucen – wird aus püriertem Kokosfleisch gewonnen. Es wird auch für verschiedene Cocktails verwendet, wobei das beste Beispiel hier wohl d er Pina Colada sein dürfte. Auch Kokosmus wird vermehrt zum Kochen eingesetzt. Es lässt sich aber auch hervorragend als süßer Brotaufstrich genießen. Ob zum Verfeinern, Dekorieren oder einfach zum roh genießen – die Kokosnuss ist ein echtes Allroundtalent, dass sich vielseitig verwenden lässt.

Kokosnüsse öffnen: So klappt es

Am Ende der Kokosnüsse sind schwarze Punkte zu erkennen. Dabei handelt es sich um Keimlöcher. Diese können aufgebohrt werden, um an das Kokoswasser zu gelangen. Natürlich bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie das Wasser direkt aus der Kokosnuss mit einem Strohhalm trinken oder in ein entsprechendes Gefäß füllen.
Grundsätzlich können Kokosnüsse auch direkt über einem Gefäß geöffnet werden, damit das Wasser gleich aufgefangen werden kann. Allerdings ist dafür etwas Übung erforderlich. it einem Meißel schlagen Sie hierzu einmal auf die Kokosnuss ringsum. So entsteht eine Naht, an der sich die Kokosnüsse dann in der Regel leicht öffnen lassen.