Manuka Honig

Honig

Den Manuka Honig stellen Bienen aus dem Blütennektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium) her. Die Pflanze, Südseemyrte, auch Manukastrauch genannt, ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Sie wächst in Neuseeland und Südost-Australien. Der Manuka Honig gilt wegen seiner antibakteriellen Wirkung als Naturheilmittel. Ein kräftiges Aroma macht die Honigsorte zum Geschmackserlebnis: https://www.natrea.de/nahrungsergaenzung/manuka-honig.html

Allgemeine Informationen

Der Honig wird seit vielen Jahrhunderten von den neuseeländischen Ureinwohnern innerlich und äußerlich als Heilmittel angewendet. Die Maori verwenden zudem Auszüge aus den Blättern und der Rinde des Manukastrauchs. Die Anwendung des Honigs erfolgt äußerlich und innerlich. Studien bescheinigen eine antibakterielle Wirkung sogar gegen multiresistente Keime.
Erhältlich ist der Honig in Reformhäusern und Naturkostläden. Außerdem gibt es verschiedene Produkte, die den Manuka Honig enthalten. Dazu zählen Lutschbonbons, Zahncremes und Körperlotionen.
Wer ein Glas mit dem gesunden Naturprodukt aus dem Urlaub in Australien mitbringen möchte, sollte unbedingt die Zollbestimmungen beachten.

Die Inhaltsstoffe

Australischer oder neuseeländischer Manuka Honig besteht zuerst einmal aus 80 Prozent Zucker und 20 Prozent Wasser. Dazu kommen Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, sekundären Pflanzenstoffe und entzündungshemmendes Wasserstoffperoxid.
Interessant ist das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das erst durch die Arbeit der Honigbienen entsteht. Im Manuka Honigist die Konzentration mit bis zu 800 mg pro Kilogramm besonders hoch. Normaler Honig kommt nur auf 20 mg. Eine medizinische Wirkung ist ab 100 mg pro Kilogramm Honig gegeben. Meist ist die entsprechende Angabe auf dem Etikett zu finden bzw. kann über die Kontrollnummer des Abfüllers erfragt werden. Ein Wert von über 400 mg MGO spricht bereits für eine ausgezeichnete Qualität. Das schlägt sich Preis nieder.
Für direkt in Neuseeland oder Australien abgefüllte Honige wird der UMF (Unique Manuka Factor) angegeben. Dabei steht ein UMF 10 für MGO 100 und ein UMF 20 für MGO 400.
Erhältlich ist der Manuka Honig in Reformhäusern und Naturkostläden. Außerdem gibt es verschiedene Produkte, die den Honig enthalten. Hier sind Lutschbonbons, Hustensirups, Seifen, Zahncremes und Körperlotionen zu nennen.
Wer ein Glas mit dem gesunden Naturprodukt aus dem Urlaub in Australien mitbringen möchte, sollte unbedingt die Zollbestimmungen beachten.

Innere Anwendung

Aufgrund seiner antibakteriellen, antiseptischen und wundheilenden Wirkung lässt sich der Manuka Honig sehr vielseitig verwenden. So kann der Honig bei Magen- und Darmbeschwerden, also auch bei Magenschleimhautentzündungen oder bei Magengeschwüren, die durch das Helicobacter-Bakterium verursacht werden, helfen. Auch bei einer bakteriellen Infektion mit Escherichia coli oder einer Candida-Pilzinfektion ist eine Wirksamkeit gegeben.
Weiterhin wird der Honig bei Entzündungen der Atemwege eingesetzt werden. Auch bei Erkältungskrankheiten kann der antibiotisch und antiviral wirkende Honig verwendet werden. Bei Halsschmerzen und Husten hilft ein warmer Tee mit Honig. Das enthaltene Methylglyoxal ist hitzestabil. Vorbeugend eingenommen kann der Honig die Abwehrkräfte steigern.

Äußere Anwendung

Da der Manuka Honig auch eine antimykotische Wirkung hat, kann er ein Pilzwachstum hemmen. Das ist bei Flechten, Fußpilz oder Candida albicans von Belang. Auch zur Wundheilung bei Verletzungen lässt sich der Honig einsetzen, ebenso bei Neurodermitis, Psoriasis. Eine lindernde Wirkung kann zudem bei Insektenstichen oder Lippenherpes erreicht. Allerdings muss zur äußerlichen Anwendung ein sterilisiertes Produkt, das in Apotheken erhältlich ist, verwendet werden. Anwendungsbeschränkungen bestehen bei Diabetikern und Kindern bis zum ersten Lebensjahr. Schwangere sollten vor Verwendung mit ihrem Arzt sprechen.